Ein guter Weg im Bereich der Medizintechnik Bestandskunden auf neue Produkte/ Leistungen usw. hinzuweisen oder auch neue Kunden zu gewinnen, ist das postalische Anschreiben – die Brief-Kommunikation. Die Basis für effektive Anschreiben ist eine gut geführte Kundendatenbank, damit wirklich nur die Personen einen Brief erhalten, die auch tatsächlich potentielles Interesse an dem beworbenen Inhalt/ Produkt haben. Filtern sie die Empfänger z.B. nach medizinischen Fachgebiet oder nach den medizinischen Geräten die derjenige bereits benutzt. Kurz: Keine General-Rundbriefe! Das erspart Kosten und genervte Empfänger.

Leistungsvermögen der Kommunikation per Brief

Wie ich in einem interressanten Artikel zu „Direct Mailing“ gelesen habe, blieben Werbeanschreiben auch 2009 das viertstärkste Werbeinstrument in Deutschland. Die Fakten nochmal in Stichpunkten:

  • Bruttowerbeinvestitionen für Werbesendungen per Post im Jahr 2009 insgesamt  in Höhe von 3,42 Milliarden Euro
  • Anteil am gesamten Bruttowerbemarkt bei 13,2 Prozent
  • Versandhandel nutzt diese Werbemöglichkeit am stärksten
  • Adressierte Mailings: auf diese werbliche Zielgruppenansprache entfiel mit 57,8% der größte Ausgabenanteil
  • Durchschnittlich wurden 67,7 Prozent aller Werbesendungen von den Haushalten gelesen. 32,3 Prozent fanden die jeweiligen Werbesendungen interessant, acht Prozent wollten darauf reagieren und weitere 15 Prozent der Haushalte wollten eventuell auf die beworbenen Angebote reagieren.

Wie im letzten Blog-Post erwähnt, werden drei Arten von Werbesendungen in der Brief-Kommunikation unterschieden:

  1. Adressierte Werbesendungen (achten Sie auf die korrekte Ansprache [Herr/ Frau] und evtl. Titel)
  2. Unadressierte Werbesendungen
  3. Teiladressierte Werbesendungen (z.B. An alle Urologen im Stadtteil Charlottenburg)

Am wirksamsten sind sicher die adressierten Werbesendungen. Mir wurde einmal ein schönes Beispiel genannt, mit dem der Grund deutlich wird: Wenn Sie in der Stadt 100 Personen hinterher laufen und rufen „Hey, Sie!“ wird sich wahrscheinlich keiner oder sehr wenige umdrehen. Rufen Sie aber „Herr Müller, Herr Meier … !“ werden sich sicher alle umdrehen, die diesen Namen tragen. Das adressierte Anschreiben ist umso wert- und wirkungsvoller, je genauer Sie den Adressaten kennen und Ihm Informationen zukommen lassen können, die zu ihm passen.

Lernen Sie Ihre Kunden kennen

Die Kombination aus einer gepflegten Kundendatenbank und einem ansprechenden, zielgenauen Anschreiben eröffnet Ihnen wirksame Möglichkeiten der Kundenbindung und Gewinnung, da Sie Ihrem Kunden einen wirklichen Informationsmehrwert bieten können. Notieren Sie Produktpräferenzen, bestehendes Produktportfolio, Besonderheiten, Vorlieben etc., um in der Brief-Kommunikation richtig zu punkten.

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